Gewerbegrundstücke werden knapp

Team TRZWEB März 04, 2020

Ingenieur Martin Gugel stellte in der gestrigen Sitzung des Malterdinger Gemeinderats seine Kostenschätzung für die Erschließung des zweiten Bauabschnitts im Gewerbegebiet „Kreuzfeld“ vor. Da die Gemeinde nur erschlosene Gewerbegrundstücke verkauft, sind diese Erschließungsarbeiten notwendig. In dem Gewerbegebiet ist bisher nur der erste Bauabschnitt mit der Straße bis zum Wendehammer erschlossen. Die bisher nicht erschlossenen Grundstücke sind an eine ortsansässige Firma verkauft worden, die ihren jetzigen Firmensitz mit fünfundvierzig Mitarbeitern aus einer Nachbargemeinde hierher umzieht. Zusätzlich benötigt der Erwerber eine Zufahrt am südlichen Ende des Grundstücks. Aus diesem Grund muss die Straße insgesamt auf 120 Meter ausgebaut werden. Auf die Querverbindung zwischen der Straße “ Im Kreuzfeld“ und „Am Sportplatz“ wird verzichtet. Kosten teilen sich wie folgt aus: Für den Straßenbau fallen ca. 252.000 Euro an, Kanalkosten ca. 194.000 Euro, Wasserversorgung ca. 31.000 Euro. Für die Beleuchtung fallen ca. 16.000 Euro Kosten an. Die Arbeiten werden baldmöglichst ausgeschrieben und vergeben. Die Erschließungskosten sind durch den Kaufpreis der Grundstücke gedeckt, ebenso bleibt noch ein kleiner Gewinn für die Gemeinde über. Die Kosten wurden in den Haushalt 2020 eingestellt.

Neues Haushaltsrecht verursacht Zusatzkosten

Nach dem neuen Kommunalen Haushaltsrecht sind alle Gemeinden dazu verpflichtet, eine Eröffnungsbilanz zu erstellen. Da die Gemeinde Malterdingen bereits seit Anfang 2019 das neue Kommunale Haushaltsrecht anwendet, muss die Eröffnungsbilanz zum 1.Januar 2019 erstellt werden.Diese Arbeiten können von der Verwaltung nicht geleistet werden. Aus diesem Grunde wurde die Firma Rödl & Partner, welche bereits die Bewertung des Anlagevermögens für die Gemeinde Malterdingen durchgeführt hat, um ein Angebot gebeten. Die Verwaltung geht von vierzehn Beratertagen aus, so dass sich die Vergütung auf maximal circa 18.500 Euro beläuft. Natürlich bemüht sich die Verwaltung, die Kosten durch gewisse Vorarbeiten zu senken. Der Rat stimmte der Vergaben der Arbeiten einstimmig zu.

Veränderungssperre verlängert

Um ein weiteres Jahr verlängert wurde die Veränderungssperre für das Gebiet des Bebauungsplanverfahrens „Unterwald“. Das Gebiet der ehemaligen Ferromatik-Milacron soll hier von einem Industriegebiet in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden. Dieses Gelände wurde im vergangenen Jahr verkauft. Da derzeit hier noch eine Nutzung als Industriegebiet zulässig ist, könnte der Erwerber gegenwärtig ohne planändernde Maßnahmen ohne weiteres auch erheblich belästigende großflächige Gewerbebetriebe ansiedeln. Das widerspricht jedoch den städtebaulichen Zielen der Gemeinde , wonach im Plangebiet künftig nur noch nicht erheblich belästigende Gewerbebetriebe untergebracht werden sollen. Im Rahmen der Offenlage des Bebauungsplanverfahrens im Dezember 2019 wurden vom Erwerber Einwendungen gegen das Vorhaben vorgebracht. Um diese Einwendungen abschließend prüfen zu können, sind zunächst weitere Untersuchungen notwendig, insbesondere die Einholung eines Lärmgutachtens, das bisher nicht für erforderlich gehalten wurde.

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