Info-Abend Lederfabrik Endingen

Team TRZWEB Februar 15, 2020

Zu einem Informationsabend lud die Verwaltung am vergangenen Montag in das Bürgerhaus, um den Interessierten das Bauvorhaben auf dem Gelände der alten Lederfabrik vorzustellen. Bereits im Juni des vergangenen Jahres wurde der Planentwurf öffentlich vorgestellt. Damals sollten laut Plan auf dem Gelände Wohngebäude mit insgesamt fünfzig Wohnungen in fünf Vollgeschossen plus Dachgeschoss entstehen. Nach Einwendungen der Denkmalbehörde wurde erneut umgeplant, der jetzige Entwurf geht von vier Vollgeschossen plus Dachgeschoss aus, inklusive einer Tiefgarage für die künftigen Bewohner der dann entstehenden neununddreißig bis einundvierzig Wohnungen. Nach dem Betrieb der Lederfabrik im Jahr 1974 wurde das jetzige Gebäude bis in die neunziger Jahre wurde das Gebäude von Kleinbetrieben genutzt, danach stand es leer, so Bürgermeister Tobias Metz. Ende 2018 erwarb Investor Tobias Gehri, Geschäftsführer der Gehri SFBAU GmbH,das Gelände. Laut zwei Gutachten gestaltet sich der Abriss des jetzigen Firmengebäudes als nicht schwierig. Die Schadstoffbelastung ist so niedrig, dass das Material auf Deponien für nicht gefährliche Abfälle entsorgt werden kann. Auch die Belastung des Bodens unter der Bodenplatte ist gering und nur an einigen Stellen konnte nach Probebohrungen Chrome 6 nur bis zu einer Tiefe von zwei Metern festgestellt werden. Die Probebohrungen wurden bis zu einer Tiefe von sieben Metern unter der Bodenplatte durchgeführt. Genaueres kann man natürlich erst sagen, wenn die Bodenplatte dann nach dem Abriss des Gebäudes entfernt ist. Sollte dann etwas festgestellt werden, trägt der Investor das Risiko der Entsorgung. Bedenken hatten die Anwesenden über den entstehenden, zusätzlichen Verkehr nach Fertigstellung der Wohnungen. Hierzu erstellte das Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen, biechele infra consult, aus Freiburg ein Verkehrsgutachten mit dem Ergebnis, das der zusätzliche Verkehr verträglich sei. Auf der Basis einer Verkehrszählung vom 14.November 2019, damals noch ausgehend von fünfzig Wohnungen, geht man von 380 Fahrzeugen pro Tag aus, eine Verdoppelung der jetzigen Zahl. Ob ein Erhalt des jetzigen Kamins auf Grund der Statik möglich ist, ist laut Bürgermeister Tobias Metz nicht absehbar. Hier wagte sich bis dato kein Gutachter dran. Die Verwaltung wird daher dem Gemeinderat vorschlagen, den Kamin abzureißen.

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