Sanierung kann teuer werden

Team TRZWEB Februar 21, 2020

Vor drei Jahren hat sich die Gemeinde Riegel dem Projekt „Kommunal-Liga Energie +“ angeschlossen.Die Projektdauer betrug insgesamt drei Jahre. Die Hauptziele des Projekts waren unter anderem die Einführung einer Energie-Management-Software, als auch die Ausstattung mit Messtechnik und die Durchführung eines Energieaudits. Die Software wird fortlaufend mit den Daten der einzelnen Zählstellen gespeist. Im Anschluß werden die Daten ausgewertet und landen dann in einem Energiebericht, der dann dem Gemeinderat vorgestellt wird. Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzeptes für ein gemeindeeigenes Nichtwohngebäude. Die Auswahl viel hier auf die Michaelschule mit der angeschlossenen Sporthalle. Das Konzept setzte sich hier zusammen aus der Datenaufnahme und die Auswertung des Ist-Zustandes, der Untersuchung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und der Erstellung eines Berichts. Untersucht wurde neben der Sporthalle auch einer der vier Pavillons. Da die anderen Pavillons alle die gleiche Bauweise vorweisen, ist von ähnlichen Ergebnissen auszugehen. Vorgestellt wurde der Bericht von Florian Schmid, der für die unabhängige Energieagentur Regio Freiburg GmbH tätig ist. Der Bericht geht von einer Gesamtsanierungsdauer von zwanzig Jahren aus, die Kosten teilen sich auf in sogenannte “Sowieso-Kosten“, die Kosten die zum Erhalt der Anlage notwendig sind und den zusätzlichen energiebedingten Mehrkosten. Um den Co2-Ausstoss um die Hälfte und mehr zu reduzieren wird empfohlen, ein Blockheizkraftwerk mit großen Heizspeicher zu installieren. Bei den Pavillions sollte als Erstes der Austausch der alten Fenster erfolgen, danach die Dämmung der einzelnen Gebäude. Ob die Installation einer Solaranlage auf dem Dach möglich ist und wie das Dach überhaupt gedämmt ist, konnte nicht geprüft werden, da dies nicht ohne eine mechanische Beschädigung des Daches möglich ist und es keine Unterlagen mehr über die jetzige Dachdämmung gibt. Auch die komplette Beleuchtung sollte durch moderne LED- Lampen ersetzt werden. Die energetische Sanierung wird staatlich gefördert, derzeit mit bis zu 25 Prozent der Kosten. Für die notwendigsten Sanierungsmaßnahmen würde im Moment dann ein hoher sechsstelliger Betrag auf die Gemeinde an Eigenleistung fallen. Dieses Thema wird die Gemeinde also in den nächsten Jahren noch öfter beschäftigen, frühestens jedoch ab dem nächsten Jahr, da in diesem Jahr der Haushalt bereits steht.

Gerüstet für den Frühling

Bereits im Oktober des letzten Jahres beschloss der Rat, 23 Blumenkübel für Plätze und entlang der Hauptstraße für ca. 14.000 Euro zu beschaffen. Auf dieser Grundlage erfolgten mehr als zwanzig Anfragen an Betonfirmen in ganz Deutschland. Lediglich vier Firmen reichten daraufhin ein Angebot für diese Maßfertigungen ein. Vergeben wurde der Auftrag an die Firma Spürgin aus Teningen, die diese 23 maßgefertigten Blumenkübel, in betongrau und gesäuert, für einen Bruttopreis von 13.370,66 Euro herstellen und liefern wird.

Ausbesserung der Rebwege

Die Firma Baggerbetrieb Kopfmann aus Malterdingen erhielt den Auftrag zur Behebung der Gefahrenstelle im Gewann „Hinterer Dürleberg“ zum Angebotspreis von 4.116,20 Euro brutto. Den Auftrag zur Behebung der Gefahrenstelle im Gewann „Burg“ ging an die Firma Gartenbau Manfred Koch aus Endingen-Königschafhausen zum Angebotspreis von 8.328,33 Euro brutto.

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