Auch Wyhl trifft die Krise

TEAM TRZWEB.de Mai 28, 2020

In der letzten Sitzung des Gemeinderats berichtete die Verwaltung auch über die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Gemeinde. Da die Gemeinde breit aufgestellt, ist , gibt es hier im Moment noch keinen Grund für eine Vollbremsung der Aktivitäten. Dennoch rechnet die Gemeinde mit einem Gewerbesteuerverlust von ca. 13 Prozent. Die Beschaffung von entsprechendem Schutzmaterial kostete die Gemeinde bereits ca. 3.000 Euro, dazu kommt ein erhöhter Betriebskostenzuschuss für die Kindergärten aufgrund des Ertragsausfalls der Elternbeiträge im April und Mai in Höhe von ca. 55.000 Euro. Die Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer , abzüglich der Einsparung bei der Gewerbesteuerumlage in Höhe von ca. 40.000 Euro, werden bei ca. 200.000 Euro liegen.Durch den Wegfall von Veranstaltungen werden ca. 5.000 Euro Hallengebühren entfallen, entfallen werden auch ca. 2.000 Euro Vergnügungssteuer. Alleine durch den Wegfall der Betreuungsgebühren in der Schule entfallen für die Monate April und Mai ca. 10.600 Euro. Vom Land erhielt die Gemeinde bisher als Soforthilfe einen Betrag von 49.755,64 Euro. Der Haushalt werde jetzt erst einmal auf Sicht gefahren. Auch die Sanierung des Kindergartens St.Josef ist nicht gefährdet, so der Bürgermeister. Wie hoch die Mindereinnahmen beim Anteil der Einkommenssteuer und bei den Schlüsselzuweisungen sein wird ist noch nicht bekannt, da die Berechnungen noch offen sind. Auch die Sanierung der Guldengasse ist im Plan. Der erste Bauabschnitt ist bereits fertig, Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wer Interesse an einer Versorgung mit Gas hat, der solle sich jetzt dann melden. Auch die Erschließung des Gewerbegebiets IV läuft planmäßig. Der Unterbau in der Straße „ Am Schwedenlager“ ist bereits fertig, die Randsteine werden gerade gesetzt. Ebenso sind die erforderlichen Kabel und Leitungen verlegt. Neu gestaltet wird zum 50-jährigen Jubiläum der Wyhler Naturlehrpfad. Hier hat die Gemeinde zusammen mit dem Schwarzwaldverein, dem Revierförster und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Freiburg ein neues Konzept entwickelt. Vorgestellt wurde es in der Sitzung von Claudia Leitz vom Regierungspräsidium und Andreas Ringwald von der Firma Erlebnispfad-Service. In Teilbereichen wurde die Trassenführung geändert. Auch die älteren Informationstafeln werden um moderne Tafeln ersetzt. Diese Tafeln bieten den Besuchern Informationen über die Tier- Amphibien- und Pflanzenwelt sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Auch ein Quiz und vieles mehr können die Besucher voraussichtlich ab den Sommerferien erwarten. Mit einer stromlosen Hörstation können die verschiedenen Vogelarten aus dem Gebiet kennen gelernt werden. Wer hören will, muss dann kurbeln. Die Kosten für die neue Trassenführung, die Beschilderung und den Flyer übernimmt das Regierungspräsidium Freiburg. Die Mittel stammen aus dem Haushalt Naturschutz und Landschaftspflege. Bürgermeister Ferdinand Burger dankte dem Schwarzwaldverein für die Vorbereitungen und für die Instandsetzung der Wege und Stege.

 

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